
Vaude Explorer Castle ist natürlich kein Zirkuszelt, wenn es auch auf den ersten Blick so ähnlich aussieht, es handelt sich um ein sehr geräumiges Familienzelt von Vaude. Mit neuartigem Aufbaukonzept: Tarppole in Kombination mit Tunnelbögen. Auch als Eventzelt oder Gruppenzelt kann es als mobile Räumlichkeit dienen. Der Eingang ist gerade. Explorer Castle bietet im Inneren genug Platz für bis zu fünf Personen. Das große Platzangebot ist sicher nicht der einzige Vorteil, das Raumklima ist ebenfalls sehr gut. Dafür sorgen Netzfenster sowie Belüftungshutzen und außerdem die zusätzliche Netzfenster-Belüftung. Im großzügig bemessenen Vorraum gibt es eine Bodenunterlage in Form einer Wanne, so dass man auch bei Schmuddelwetter bei ausgezogenen Schuhen keine nassen Füße bekommt. Der Vordereingang dient bei Bedarf als Sonnensegel und ein zusätzlicher Kinderkrabbel-Eingang sorgt für Spaß und gute Laune und bietet eine extra Belüftung. Das Besondere am Explorer Castle ist sein neues Aufbaukonzept. Eine Kombination aus Tunnelbögen und Tarppole.
Natürlich ist es vor dem Kauf eines meist recht teuren Zeltes ratsam, sich zu überlegen, welches Zelt am besten zu seinen Ansprüchen passt. Bald merkt man das es zahlreiche Punkte gibt, die man berücksichtigen muss, will man keine Enttäuschung erleben. Soll es ein Kuppel-, Tunnel-, oder Geodätzelt sein? Viele werden nicht auf Anhieb genau wissen, wo die Unterschied liegen und welche Art von Zelt welche Vorzüge zu bieten hat. Deshalb ein ganz kleiner Überblick, der natürlich nicht alle Eigenschaften wiedergibt. Das Tunnelzelt hat steilen Wände, sodass eine optimale Nutzung des Innenraums gewährleistet ist. Es gibt mehrere, parallel zueinander angeordnete Gestängebögen. Bei Tunnelzelten ist keine Kreuzung zwischen dem Gestänge vorhanden, deshalb sind Heringe für den sicheren Stand unbedingt nötig. Ein Kuppelzelt dagegen wird durch die Gestänge derart aufgespannt, dass das es auch ohne Heringe oder Zeltnägel steht. Dann sollte aber im Zelt ausreichend Gewicht in Form von Personen oder Gepäck vorhanden sein, damit es auch bei stärkerem Wind nicht umgeweht wird und seine Standhaftigkeit behält. Zu den sogenannten Leichtzelten gehört das Geodätzelt. Diese Art Zelt wird mit drei oder noch mehr Gestängebögen aufgebaut. So entsteht über der Grundfläche eine Zeltkonstruktion in Form eines Halbkreises. Das Geodätzelt gilt als besonders wind- und sogar sturmsicher und kann notfalls, wie das Kuppelzelt, ohne Zeltnägel oder Heringe stehen. Auch hier muss innen genug Gewicht vorhanden sein. Man kann natürlich auch auf dem Campingplatz das teuerste, komplex ausgestattete Riesenzelt für sich allein aufbauen, doch jeder, der schon mit dem Rucksack unterwegs war, wird sich hüten unnützen Ballast mit zu schleppen. Will man auch bei schlechtem Wetter campen, wird man den Vorteil eines wasserundurchlässigen Zeltes, was nicht gleich vom kleinsten Wind umgepustet wird, zu schätzen wissen.
Vor dem Zeltkauf muss feststehen, wo man es überwiegend aufstellen möchte, welche Rolle das Gewicht und das Packmaß des Zeltes spielen, wie viel Personen maximal Platz finden sollen, zu welcher Jahreszeit das Zelt vorwiegend genutzt werden soll und wie groß der Platz für Gepäck usw. sein muss. Dann kommt die Frage des Preises noch dazu. Das Explorer Castle von Vaude kommt auf ein Gewicht von unter 20 Kilogramm und hat ein Packmaß von 60×35 Zentimetern. Die schon erwähnte Konstruktion, die dank der beiden großen Masten, die den Wohnbereich des Zeltes abspannen, an ein Zirkuszelt oder an ein großes Beduinenzelt erinnert, wurde erstmalig im Sommer 2010 von Vaude als komplett neuartige Zeltkonstruktion vorgestellt. Der Schlafbereich schließt in klassischer Tunnelkonstruktion an den Wohnbereich an. Das Zelt ist in kürzester Zeit aufgebaut. Außenmaterial und Bodenmaterial sind durch die PU-Beschichtung wasserabweisend . So gibt es an Regentage keine nassen Probleme. Inzwischen wagen sich viele Outdoor-Ausstatter, wie Vaude oder Salewa die Technologie der Trekkingzelte zu nutzen, um daraus innovative Campingzelte zu schaffen. Das Explorer Castle ist ein gutes Beispiel für die stetige Entwicklung.