Wer sich unterwegs warm und trocken betten will braucht mehr als ein wasserabweisendes Zelt.

Ja, ja, wie man sich bettet so liegt man. Ein Spruch mit einem sehr langen Bart. Jeder kennt ihn, aber er sagt nun mal die Wahrheit aus. Gestern wie heute hat er nichts an Gültigkeit verloren. Wer im Winter draußen unterwegs ist, sollte besonders darauf achten, wie er sich bettet! Dazu braucht man vor allem neben einem wind- und wasserdichten Zelt, bei dessen Anschaffung unbedingt auf die Wassersäule zu achten ist, eine möglichst weiche, gute Isomatte und einen richtig guten Schlafsack. Sicher ist das Empfinden über Wärme und Behaglichkeit bei jedem anders, so dass man keine generellen Aussage treffen kann, die für alle gelten. Wie groß, wie klein, nicht zu warm, nicht zu kalt und so weiter und so weiter, ganze Bücher könnten mit Weisheiten und Behauptungen über diese Thema gefüllt werden. Das würde aber diesen Rahmen hier sprengen, deshalb gibt es nur ein paar Tipps zur richtigen Auswahl der mobilen Schlafstätte. Es sind spezielle Jahreszeiten-Schlafsäcke erhältlich, einfach gesagt, im Sommer hat der Sommer- und im Winter der Winterschlafsack seinen Einsatz. Das heißt, es müssen zwei Schlafsäcke her, wenn man Sommer und Winter unterwegs sein möchte. Wie voluminös der Winterschlafsack auch aussieht, man sollte sich allein davon nicht täuschen lassen. Entscheidend ist, mit was er gefüllt ist und welches Material für das Futter verwendet wurde. Denn auch ein Sommerschlafsäcke ist weich und dick, damit man bequem liegt, aber er ist aus ganz anderen Fasern hergestellt, die für die Temperaturregelung zuständig sind und überschüssige Wärme besser ableiten können. Winterschlafsäcke wie zum Beispiel der Serniga 500 von Vaude ist mit weißer Gänse Daune aus Europa gefüllt. Ein Winterschlafsack, der besonders auf Hochtouren und Expeditionen zum Einsatz kommt und bei dem der körperbetonte Mumienschnitt für den optimalen Wärmehaushalt sorgt. Bei der Wahl des Schlafsacks ist es empfehlenswert, ihn vor der Reise zu testen. Er darf nicht zu eng, aber auch nicht zu locker sein, sondern sollte gut am Körper anliegen, denn dann wird für beste Isolation gesorgt. Er darf nicht einschnüren oder zu straff sitzen und muss außerdem lang genug sein. Wichtig ist auch, dass der Kopf gut in die dafür vorgesehene Kapuze passt und der Schlafsack bequem zu öffnen und zu schließen ist? Im Fachhandel stehen Mitarbeiter sicher gern bei der Auswahl mit Ratschlägen zur Seite und weisen auf zuverlässige Modelle anerkannter Marken hin, zu denen auch Vaude zählt. Die Frage, ob der Schlafsack ausreichend wärmt, ist recht schnell und simpel geklärt, man schläft einfach damit eine Nacht auf dem Balkon, denn ein gefrorener Winterboden ist auch nicht härter als Stein. Hat der Schlafsack den Test bestanden, kann ja nicht mehr viel schiefgehen? Der Serniga 500 von Vaude ist leicht und wasserabweisend ausgerüstet. Die Trepezkammern verteilen die Daunen gleichmäßig und dank des Rundum-Zippers lässt sich der Schlafsack bis zum Fußteil öffnen. Dadurch ist der Ein- und Ausstieg sehr bequem.













Der Aufstieg war ziemlich anstrengend für uns, und die vielen Felsbrocken hatten unsere kleine Kletterparty doch ziemlich ermüdet. Dicke Nebelwolken begannen uns einzuhüllen, der unangenehme stark wehende Ostwind fühlte sich nicht gerade gut an. Das Campen hier oben mit unserem Outdoor Zelt war sicherlich in diesen Höhen nicht gerade ein besonderes Vergnügen. Unsere Rucksäcke begannen langsam unbequem zu werden, und das war bei diesem kräfteraubenden Aufstieg nicht gerade ein Vergnügen. 

